mgw Service nutzt kontaktfreies, laserbasiertes Radprofilmessgerät zur präventiven Instandhaltung

Erstellt am: 04.10.2019 | Featured, Hightech, pressetext

Graz (pts017/04.10.2019/12:00) – Kundennah, flexibel und herstellerunabhängig – mgw Service nimmt Bahnbetreibern die korrektive und präventive Instandhaltung von Elektro- und Diesel-Lokomotiven ab. Durch eigene Werkstätten und ein mobiles Servicetechnikernetz ist die sofortige Einsatzbereitschaft in ganz Europa garantiert. Dabei bieten die Werkstätten, unter anderem, eigene Möglichkeiten zur Reprofilierung der Radsätze. Um den Verschleiß der Räder im Auge zu behalten, stieg der Instandhaltungs-Experte vor kurzem auf laserbasierte Messtechnik von NEXTSENSE um. Mit Erfolg.

Als 1999 der Privatmarkt für den Schienenverkehr geöffnet wurde, entstand ein großer Markt für die Instandhaltung von Lokomotiven durch private Betreiber. Was lange Zeit fehlte, war ein herstellerunabhängiges Service-Unternehmen. Diese Lücke schloss mgw Service im Jahr 2005 mit seiner Gründung.

Mittels einer Hotline in mehreren Sprachen bietet das europaweite Servicenetzwerk – bestehend aus Werkstätten und mobilen Servicetechnikern – rund um die Uhr Unterstützung. Kunden können dabei zwischen verschiedensten Lösungsmodellen wählen – vom Fullservice bis hin zu individuellen Einzelaufträgen. Als Instandhaltungs-Experte hat mgw Service ein hervorragendes Materialmanagement zur Sicherstellung der Fahrzeugverfügbarkeit und eigene Möglichkeiten zur Reprofilierung der Radsätze.

Quantensprung in der Verschleißprüfung

Für die präventive Instandhaltung ihrer Flotte von rund 200 Fahrzeugen kamen bei mgw Service bisher ausschließlich mechanische manuelle Messlehren zum Einsatz. „Wir wollten manuelle Messinstrumente durch moderne laserbasierende Geräte ersetzen, um eine schnellere und sicherere Ermittlung der Radmessdaten zu erreichen“, erklärt Jürgen Schlieter CTO und Leiter der Instandhaltungsentwicklung bei mgw Service. Daher sind im Unternehmen seit einiger Zeit die CALIPRI-Prime-Geräte von NEXTSENSE im Einsatz. Das mobile Handmessgerät basiert auf dem patentierten CALIPRI-Prinzip – einer Weiterentwicklung der Laserlichtschnitt-Technologie.

Damit gehören anwenderabhängige Messresultate der Vergangenheit an, denn die automatische Kipp- und Drehkorrektur macht vollkommen kontaktfreie Messungen möglich und die Resultate höchstgenau und reproduzierbar. Gemessen werden die wesentlichen Spurkranzmaße des Schienenfahrzeugrades (Höhe, Dicke, qR-Maß). Genauso einfach wie die Messung erfolgt die digitale Übertragung der Messdaten auf den PC. Mit einer Genauigkeit im Mikrometer-Bereich kann das Verschleißverhalten und somit die notwendige Reprofilierung besser geplant werden – Stichwort „Präventive Instandhaltung“.

Präzision über Grenzen hinweg

Bei mgw Service sind nicht nur das Unternehmen, sondern auch seine Messgeräte europaweit im Einsatz – der CALIPRI Prime wird unter anderem in mgw Werkstätten in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Polen, und Ungarn verwendet. Hochgenau Messtechnik mit einfachem Handling kennt somit keine Grenzen und auch keine Sprachbarrieren.

Neben den europäischen Werkstätten sind auch die mobilen Techniker von mgw Service mit den optischen Profilmessgerät CALIPRI Prime ausgestattet. Die Portabilität des Geräts nimmt dabei eine zentrale Rolle im „Außeneinsatz“ ein.

Seit mgw Service im Jahr 2017 Teil der AKIEM Gruppe wurde, hat sich u.a. das europäische Service-Netzwerk bedeutende vergrößert. Eine interessante Parallele zu NEXTSENSE, dem Messtechnikexperten, der CALIPRI Prime entwickelte. NEXTSENSE ist nämlich seit 2018 Teil von Hexagon AB, dem weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologien. Damit haben beide Unternehmen – mgw Service und Nextsense – ihren Kunden- und Service-Fokus noch globaler ausgerichtet.

Moderne Technik für moderne Herausforderungen

Und wo geht die Reise für Instandhaltungs-Profis im Schienenverkehr hin? Hier wird vor allem die Umsetzung der EU-Verordnung EU/2019/779 „Entity in Charge of Maintenance (ECM)“ eine große Rolle einnehmen. Immerhin sind darin die Grundsätze der Fahrzeuginstandhaltung definiert. „Die wahren Herausforderungen liegen im Bereich der umzusetzenden ECM-Verantwortlichkeiten, wie es bei Güterwagen schon lange üblich ist. Da Lokomotiven technisch gesehen doch etwas anspruchsvoller sind als Güterwagen, sind hier neue Maßstäbe zu setzen“, erklärt Schlieter. Die Leistungen der mgw Service sind gemäß dieser Verordnung bereits zertifiziert und werden von einer unabhängigen Stelle geprüft.

Doch ECM-Verantwortlichkeiten sind nicht die einzigen Herausforderungen der Branche. Erheblichen Einfluss auf die Instandhaltung haben beispielsweise auch die unterschiedlichen Zugsicherungssysteme und das Schienennetz. Denn Fahrzeuge mit spezifischen Länderzulassungen müssen den jeweiligen Landesregularien genauso gerecht werden wie nationalen Bestimmungen.

Damit kommt der Verschleißbeobachtung des Rad-Schiene-Systems unermessliche Bedeutung zu. Um gesetzliche Grenzwerte einzuhalten und länderspezifische Unterschiede richtig einschätzen zu können, sind präzise Messergebnisse ein Muss. Mit dem CALIPRI Prime hat mgw Service ein portables Profilmessgerät für Räder zur Hand, das diesen Anforderungen gerecht wird.

(Ende)

Aussender: NEXTSENSE GmbH Ansprechpartner: Andrea Kreiner Tel.: +43 699 12324 091 E-Mail: andrea.kreiner@nextsense-worldwide.com Website: www.nextsense-worldwide.com



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