Windkraftnutzung und Wald passen gut zusammen

Erstellt am: 06.02.2019 | Featured, Leben, pressetext

St. Pölten (pts022/06.02.2019/14:10) – Windräder im Wald sind seit Jahren Bestandteil der Windkraftnutzung in Österreich. Generell spricht nichts dagegen, auch in Wäldern Windkraft zu nutzen. Jeder Windpark wird vor der Bewilligung naturschutzrechtlich geprüft. Das strenge Umweltrecht in Österreich sichert eine naturverträgliche Windkraftnutzung. Die saubere Stromproduktion aus Windkraft ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz und damit auch zum Umwelt- und Naturschutz. Auch der Rückhalt für die Nutzung der Windkraft in der Bevölkerung ist hoch. „Tendenziell nimmt in der Bevölkerung die Akzeptanz der Windkraft zu“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Die Windkraftnutzung in Wäldern ist keine neue Erfindung. Seit Jahrzehnten stehen auch in Österreich Windräder in Wäldern und es gibt damit sehr positive Erfahrungen. Seit den 1990iger Jahren bestehen Einzelanlagen im Wald. Der älteste Windpark im Wald ist bereits seit 2003 in Betrieb. Alleine in Deutschland stehen derzeit über 1.800 Windräder mit einer Leistung von knapp 5.000 MW in Wäldern.

Österreichisches Naturschutzrecht weltweit eines der strengsten

Bei jedem Windrad werden Auswirkungen auf Mensch, Natur und Landschaft im naturschutzrechtlichen Genehmigungsprozess detailliert geprüft. Nur jene Windräder, die eine positive Bewilligung haben (auch nach dem Naturschutzrecht), können errichtet werden. Bei kaum einem anderen Bauwerk sind die Kriterien so streng wie bei der Windkraft. Vogel- und Fledermausuntersuchungen müssen über den ganzen Jahresverlauf durchgeführt werden. Untersuchungsdauern von zwei Jahren sind keine Seltenheit.

„Aus fachlichen Gründen des Natur- und Artenschutzes spricht nichts generell gegen Windkraft im Wald“, bemerkt Moidl und weiter: „Aus biologischer Sicht sind im allgemeinen Offenlandstandorte und Waldstandorte gleichwertig zu sehen. Fachlich gesehen sind Waldstandorte nicht kritischer als Standorte im Offenland. Jedes Windparkprojekt muss individuell geprüft und genehmigt werden. Windkraftplanung erfolgt nur auf Flächen die bereits vom Bundesland geprüft und für die Windkraftnutzung als Zone ausgewiesen wurden.“

Steigende Akzeptanz der Windkraft

Seit 2011 lässt die IG Windkraft in regelmäßigen Abständen repräsentative Umfragen zur Akzeptanz der Windkraft in Österreich durchführen. Bei der aktuellen Umfrage befürworten 87 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung den weiteren Ausbau der Windkraft. „Die positive Einstellung zur Windenergie hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen“, so Moidl.

Windkraftnutzung ist effizient und umweltfreundlich

Die saubere Stromproduktion aus Windkraft ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz und damit auch zum Umwelt- und Naturschutz. Die Windkrafttechnik hat sich in den letzten Jahren sehr stark weiterentwickelt. Es gibt unterschiedliche Anlagen für unterschiedliche Standorte. Dadurch ist es nun möglich auch im Wald mit einem einzigen Windrad Strom für 2.000 Haushalte zu erzeugen. „Die Windkraft ist mittlerweile eine der billigsten und effizientesten Stromerzeugungsarten“, bemerkt Moidl.

Für die Energiewende muss der Energieverbrauch bis 2050 halbiert und der restliche Energiebedarf aus erneuerbarer Energie und zum Großteil mit Strom gedeckt werden. „Das heißt, dass wir doppelt so viel Strom benötigen wie heute“, erklärt Moidl. „Nur mit Repowering von bestehenden Anlagen werden wir die Energiewende nicht schaffen. Wir müssen in Zukunft daher auch über die Ausweitung der Zonierungsflächen sprechen, denn es gibt noch große Flächen auf denen man Windkraft verträglich für Mensch und Natur ernten kann.“

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemappe: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1040168

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Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 (0)660/20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at



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